Satzung

Satzung 1. Mainzer Winzergarde

 

§1 Name und Sitz

 

1. Der Verein führt den Namen 1. Mainzer Winzergarde.

2. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein den Zusatz „e.V.“

3. Der Sitz des Vereins ist Mainz.

 

§2 Zweck

 

1. Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung und die Pflege des Winzerbrauchtums und der Weinkultur.

2. Der Satzungszweck wird durch folgende Maßnahmen verwirklicht.

a. In der Bevölkerung das Bewusstsein an den in Rheinhessen betriebenen Weinbau wach zu halten und somit die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Heimat, ihrem Brauchtum und ihren historischen Traditionen zu stärken und zu pflegen.

b. Den Aufbau und den Erhalt der Weinberge in Rheinhessen als lebende Naturdenkmäler zu fördern.

c. In Verbindung mit dem bekannt machen der rheinhessischen Weinbautradition die Weinkultur neu zu beleben und durch Veranstaltungen, wie beispielsweise Weinproben, Winverkostungen, Weinwanderungen, weinbauliche Führungen und Weinpräsentationen zu entwickeln.

d.Die Winzer in ihrem Streben nach höchster weinbaulicher Qualität zu unterstützen.

e. Die jeweiligen Weinbergsbetreiber in die Arbeit des Vereins einzubeziehen.

f. Die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen, damit die vorgenannten Aufgaben realisiert werden können.

 

§3 Eintragung in das Vereinsregister

 

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§4 Mitgliedschaft

 

1. Die Mitglieder des Vereins sind grundsätzlich aktive Mitglieder. Außerdem ist die Mitgliedschaft als passives Mitglied zulässig. Ein passives Mitglied hat die festgesetzten Beiträge zu entrichten, bei vereinsinternen Entscheidungen Stimmrecht, darf aber kein Vereinsamt bekleiden.

2. Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person werden.

3. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

4. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

5. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

6. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.

7. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds.

8. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

9. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beitrag ist monatlich im Voraus zu zahlen und für den Eintrittsmonat voll zu entrichten. Wahlweise kann auch der vollständige Jahresbeitrag im Voraus gezahlt werden.

 

§5 Vorstand

 

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1.Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

 

§6 Mitgliederversammlung

 

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/5 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

3. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung bestimmt einen Schriftführer.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

§7 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

 

1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

2. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V., Mainz, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 8 Tag der Errichtung

 

Als Tag der Errichtung der Satzung des Vereins 1. Mainzer Winzergarde wird der 11. November 2011 festgehalten.

 

 

Mainz, 11. November 2011

 

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